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Gut Wilhelmsdorf

Verler Str. 258

33689 Bielefeld

Tel.: 05205-950760

info[at]gut-wilhelmsdorf.de 


Gut Wilhelmsdorf

Gut Wilhelmsdorf - Biomilch und mehr für Bielefeld und Umgebung

Südlich des Teutoburger Waldes in der Bielefelder Senne haben wir ideale Voraussetzungen für die ökologische Milchviehhaltung.

Seit 1995 betreiben wir hier mit vielen Menschen ökologische Landwirtschaft. Das bedeutet:

Vielfältige Fruchtfolge, keine Pestizide, wirtschaftseigene Dünger, eigene Futtererzeugung, artgerechte Tierhaltung mit viel Weidegang und Stroh im Stall.

In der Hofmolkerei wird unsere köstliche Milch zu pasteurisierter Frischmilch und Joghurt verarbeitet. Weitere Informationen rund um unseren vielseitigen Biobetrieb finden Sie hier.

 

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Onlineshop

Die Wilhelmsdorfer Biokiste - Biolebensmittel frei Haus geliefert

Ob Sie unsere eigenen Milchprodukte haben möchten, frisches Obst und Gemüse, Brot, Käse, Fleisch, Wurst oder eine unserer Kochkisten mit allen Zutaten für eine komplette Mahlzeit - in unserem Onlineshop mit über 1000 regionalen, saisonalen und weiteren Bio-Produkten finden Sie, was Sie suchen. Wöchentliche News und kreative Rezepte gibt es gratis dazu. Hier geht es zum Online Shop.





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Aktuelles Januar 2017

Ökolandbau und Klimawandel

 

... dazu gibt es einige interessante Aussagen im neuen Klimagutachten des Wissenschaftlichen Beirates des Bundeslandwirtschaftsministerium. Der Sektor Landwirtschaft ist immerhin mit ca. 11 % an der Treibhausgaserzeugung stark beteiligt, die gesamte Lebensmittelkette bis zur Zubereitung mit ca. 25 % (Verkehr, Industrie und Heizungsverbrauch haben erwartungsgemäß deutlich höhere Anteile).

 

Der Ökolandbau hat der Studie zufolge in Bezug auf den Klimagasaustoß je ha einen Vorteil (allerdings bei deutlich geringerer Erzeugung), je Produkteinheit (z.B. je l Milch, je kg Fleisch, je kg Getreide) jedoch im Mittel keine besseren Werte als die konventionelle Landwirtschaft. Richtig ist: Bei einem anhaltend hohen Konsum tierischer Erzeugnisse reicht die Fläche bei Umstellung auf Ökolandbau nicht aus. Und die Schwankungsbreite in beiden Systemen ist sehr groß. Vorteilhaft sind möglichst geschlossene Nährstoffkreisläufe, geringe Stickstoffverluste und Bilanzüberschüsse, kleegras- und grünlandbasierte Fütterung, Ersatz von mineralischen Stickstoffdüngemittel durch Leguminosen-Stickstoffbindung (z.B. Klee, Luzerne, Lupinen) und ausreichend hohe Intensitäten bei möglichst geringem Strom-und Dieselverbrauch. Auch die Biogaserzeugung mit Wirtschaftsdüngern verbessert die Bilanz. Biomilchviehbetriebe und auch unser Betrieb sehen hier wiederum ganz gut aus und arbeiten in die richtige Richtung. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Ökolandbau bei den Haltungsanforderungen für die Nutztiere, bei der Förderung der Biodiversität und in unserem Fall auch bei der Verbrauchernähe (Verringerung des Transportaufwandes) klare Vorteile hat, sind wir hoffentlich auf dem richtigen Weg.

 

Tierhaltung schneidet übrigens durch die „Veredelungsverluste“ immer schlechter ab als die Pflanzenproduktion. Trotzdem brauchen wir gerade im Biolandbau die Nutztiere, um die Kreisläufe, v.a. bei Nutzung des so wichtigen Grünlands, zu schließen und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Die Zusammenhänge sind also durchaus differenziert zu betrachten. Klar ist aber auch, dass wir in Deutschland viel zu viel Fleisch verzehren. Für uns Verbraucher gilt jedenfalls die Empfehlung des Beirates, den Fleischkonsum, der in Deutschland die Ernährungsempfehlungen um mehr als das Doppelte übersteigt , deutlich zu reduzieren. Also: „Klasse statt Masse“.

 

Fazit: Für uns alle gibt es immer was zu verbessern – auch im Hinblick auf unsere betriebliche und persönliche „Klimabilanz“. Und in einem demokratischen Gemeinwesen hat auch der einzelne Bürger Verantwortung.

 

Wir arbeiten dran!

 

Einen guten Start ins Neue Jahr wünschen

 

Ihre Wilhelmsdorfer Bio-Bauern

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